Alles hatte für Steve und einen Albführen’s Iashin Sitte in Topform so gut begonnen, dass ein derart unglückliches Ende kaum vorstellbar gewesen wäre.
Nach einem souverän gerittenen ersten Zeitspringen lag das Paar zunächst auf Rang zwei und befand sich nach einem fünften Platz im Großen Preis am zweiten Tag auf dem dritten Gesamtrang – die größten Hoffnungen waren erlaubt.
Im Finale am Sonntag führte ein leichter Fehler im ersten Umlauf zu keiner wesentlichen Veränderung in Steves Platzierung. Doch im entscheidenden letzten Parcours ließ Albführen’s Iashin Sitte nach, machte zwei Fehler an einzelnen Hindernissen und fiel dadurch auf den sechsten Schlussrang zurück.
Enttäuschung? Die wird schnell verfliegen, denn wer hätte nach den gesundheitlichen Problemen, mit denen Steve das gesamte Jahr 2025 zu kämpfen hatte, mit einem solchen Abschluss der Wintersaison gerechnet? Für viele ist ein sechster Platz im Weltcup-Finale kein Misserfolg – doch unser Mann ist ein Kämpfer und will gewinnen.
Und Albführen’s Iashin wird man sein Nachlassen im Finale verzeihen, nach einem fantastischen Winter mit großen Siegen, insbesondere in Genf, Leipzig und Helsinki.
Einen Schritt zurück, um danach umso höher zu springen – treffender könnte man es kaum sagen!













